Abgeschlossene ForschungsprojekteStruktur und Dynamik der Kleinstvolkswirtschaft LiechtensteinDer Beitrag analysiert die Struktur und Dynamik der
Liechtensteiner Volkswirtschaft anhand verschiedener Indikatoren. Dabei
zeigt sich, dass der Produktionssektor nach wie vor einen bedeutenden
Beitrag zu Beschäftigung und Wertschöpfung im Fürstentum leistet. In der
internationalen Öffentlichkeit wird das Fürstentum Liechtenstein
hingegen zumeist als Finanzplatz wahrgenommen. Im internationalen
Vergleich weist das Land eine hohe Wirtschaftskraft je Einwohner auf.
Der Zuwachs der Beschäftigung und insbesondere die Entwicklung der Zahl
der Zupendler stellt im Zeitraum 2000 bis 2006 die eigentliche Quelle
des Wachstums der Liechtensteiner Volkswirtschaft dar. Die beachtliche
Beschäftigungsdynamik geht mit einem Rückgang der Arbeitsproduktivität
einher. Projektzeitrum: August 2007 bis Juni 2008 Art des Projektes: Eigenmittelforschung Publikation: In der Fachzeitung
ifo Schnelldienst
11/2008, S. 41-46
Messung von Erwerbs- und Arbeitslosigkeit im internationalen Vergleich: Liechtenstein und seine NachbarländerDie Begriffe Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit
werden im deutschen Sprachraum nicht synonym verwendet. Die
Arbeitslosenquote errechnet sich anhand der registrierten Arbeitslosen,
die international teilweise erheblich unterschiedlich abgegrenzt sind.
International vergleichbar sind nur die Erwerbslosenquoten auf der Basis
der Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des
Labour-Force-Konzepts (LFK). Eurostat wendet das LFK an und publiziert
für alle Mitgliedsländer der Europäischen Union harmonisierte
Erwerbslosenquoten. Auch die OECD benutzt dieses Konzept. Soweit
vorhanden, übernimmt sie die Zahlen von Eurostat. Die vom Amt für
Volkswirtschaft publizierte Arbeitslosenquote für Liechtenstein ist
international weder mit den Erwerbslosen- noch mit den nationalen
Arbeitslosenquoten vergleichbar. Dies liegt vor allem daran, dass in
Liechtenstein die nationale Arbeitslosenquote nach dem Inlandsprinzip
ermittelt wird. Sowohl im Rahmen des LFK als auch bei der Berechnung der
nationalen Arbeitslosenquoten findet international jedoch das
Inländerprinzip Anwendung. Der Beitrag enthält mehrere Vorschläge zur
Modifikation der Berichterstattung zum Arbeitsmarkt in Liechtenstein. Projektzeitrum: Januar bis Juni 2005 Art des Projektes: Eigenmittelforschung Publikation:
KOFL Working Paper No.
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Auswirkungen von Outputschocks auf die Salden der Ertragsbilanz - Eine empirische Analyse für die SchweizInsbesondere die Entwicklung im Finanzsektor sowie der Anstieg der Direktinvestitionen weisen auf eine wachsende internationale Verflechtung der schweizerischen Wirtschaft hin. Von diesem Internationalisierungsprozess gehen potentiell Auswirkungen auf die Volatilität nationaler, makroökonomischer Aggregate aus. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, dass internationale Finanztransfers die Inlandnachfrage in Bezug auf Produktivitätsschocks stabilisieren. Im Rahmen der empirischen Analyse werden die Gesamtschocks in einen durch das internationale Umfeld der Schweiz erklärten globalen und einen regionalen Anteil zerlegt. Die Reaktion der Ertragsbilanz auf Outputschocks ist im Beobachtungszeitraum signifikant positiv. Regionale Schocks wurden in den Jahren 1980 bis 1989 zu 42% und in den Jahren 1990 bis 1998 zu 49% absorbiert. Der zunehmende Absorptionseffekt ist auf die kurzfristige Anpassung der Nettoersparnisexporte zurückzuführen. Die Absorptionsleistungen fallen geringer aus, wenn der globale Anteil der Schocks in den Schätzungen mitberücksichtigt wird. Nach der Theorie wird davon ausgegangen, dass die internationalen Finanzmärkte den Inländern einer kleinen offenen Volkswirtschaft wie der Schweiz die Möglichkeit bieten, durch internationale Vermögensdiversifizierung ihre Einkommen gegen asymmetrische, d.h. nationale Schwankungen der Vermögenserträge ex ante zu versichern. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung liessen sich entsprechende Stabilisierungseffekte statistisch jedoch nicht nachweisen.Projektzeitrum: Januar bis Dezember 2004 Art des Projektes: Eigenmittelforschung Publikation: In der Fachzeitung
Aussenwirtschaft 59 (2004), S. 435-455.
Wachstum und Konjunktur im Fürstentum Liechtenstein - Ein internationaler VergleichDer Einfluss der Globalisierung auf den
internationalen Konjunkturzusammenhang wurde jüngst von der OECD und dem
IMF diskutiert. Das Fürstentum Liechtenstein als kleine offene
Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren ausserordentlich stark
gewachsen ist, ist stark abhängig von der weltwirtschaftlichen
Entwicklung. Der Beitrag skizziert die gesamtwirtschaftliche Entwicklung
des Fürstentums Liechtenstein in den letzten 20 Jahren. Gemessen an den
Wachstumsraten des realen Bruttoinlandprodukts in den Jahren 1999 und
2000 lag das Fürstentum Liechtenstein in der Spitzengruppe der
Wachstumsrangliste im internationalen Umfeld. Das reale BIP je
Erwerbstätigem war in Liechtenstein in den Jahren 1998-2000 mehr als
doppelt so hoch wie der EU-Durchschnitt und gut 60% höher als in der
Schweiz. Ein wichtiger Bestandteil des Wachstumserfolges war die
aussergewöhnliche Beschäftigungsentwicklung, gestützt auf einen starken
Zuwachs der Zupendler in das Fürstentum Liechtenstein. Nicht
auszuschliessen ist auch die Tatsache, dass der Beitritt zum
Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und damit die verbesserten
Marktzugänge hierbei eine Rolle gespielt hat. Neben den
Wachstumsbetrachtungen wird im Beitrag auch auf die konjunkturelle
Entwicklung im Fürstentum Liechtenstein eingegangen. Aufgrund der
Tatsache, dass keine langen historischen Zeitreihen für das BIP
vorliegen, wird in einem ersten, sehr einfachen Analyseschritt die
Zyklusbestimmung anhand anderer verfügbarer Indikatoren vorgenommen. Projektzeitrum: Januar bis Dezember 2004 Art des Projektes: Eigenmittelforschung Publikation: KOFL Working Paper No. 1
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